Kultur am Denkmal

Textil-Installationen 2012

Im Rahmen des kulturellen Festivals "Treppen, Keller, Hinterhöfe", das im September 2012 zum dritten Mal in Witzenhausen stattfand, wurde der Überreste der historischen Stadtmauer eine besondere Beachtung geschenkt.

Stadtmauersegel neben dem Eulenturm

Bunte Stoffsegel in den Farben Rot, Orange und Gelb wurden an der Stadtmauer rund um die Innenstadt aufgehängt, um die Relikte dieses historischen Kulturdenkmals mehr in den Blickwinkel der Bürger zu rücken.



Stoffbanner im Alten Stadtpark

Viele Bereiche der Stadtmauer sind so stark mit Efeu überwuchert, dass sie gar nicht mehr als solche erkannt werden. Die Textil-Installationen halfen der Stadtmauer aus ihrem Dornröschenschlaf.

Die 'Stadtmauersegler' bei der Arbeit (Foto: H. Wernhardt)

Textil-Installationen 2016

Auch beim 5. Festival 'Treppen-Keller-Hinterhöfe' durften wir wieder dabei sein und an der Stadtmauer unsere leuchtend bunte Stoffbanner aufhängen.

 

Während 2012 unsere Intension primär dabei lag, auf die über 750 Jahre alte Stadtmauer aufmerksam zu machen, schmückten wir diesmal ausgewählte Stellen der Stadtbefestigung, um das historische Kulturdenkmal mal in anderem Lichte erscheinen zu lassen.

 

Innerhalb der letzten vier Jahren wurden einige Bereiche der Stadtmauer vom Efeu befreit und saniert.

Historische Stadtmauerführungen

Vom "Neuen Bollwerk" bis zum Klostergarten der Universität führten 2012 die Rundgänge rund um die Innenstadt Witzenhausens an den Relikten des inneren Stadtmauerrings entlang.

Stadtplan von Witzenhausen 1742/43

 

 

Mit profundem Wissen führten die alteingesessenen Witzenhäuser Herren, Karl-Ludwig Dierksen und Gustav Störmer, alle geschichtsinteressierten Bürger und Gäste an der Stadtmauer entlang und beantworten mit großem Engagement alle aufkommende Fragen.

Auch 2016 führte Gustav Störmer - erneut im Rahmen des Kulturfestivals 'Treppen-Keller-Hinterhöfe' - an zwei Terminen jeweils über 25 Interessierte an der ehemaligen Stadtbefestigung entlang. Die Führung schloss die drei erhaltenen Stadttürme: den Diebes-, Eulen- und Schalenturm ein und endete am Kloster. Mithilfe einer eigens fürs Festival aufgebauten Treppenkonstruktion konnte der Eulenturm auch im Inneren besichtigt werden.

Für Einige der Gäste war die Führung sehr erhellend, hatten sie doch zuvor viele Bereiche der Stadtmauer als auch die Türme gar nicht wahrgenommen, obwohl sie schon lange Zeit in Witzenhausen leben.